Tempi d’Oro —
Jubiläumsprogramm 2015/16

 Aus den gold­e­nen Zeiten der Gitarrenmusik

Im Wien des begin­nen­den 19. Jahrhun­derts, unge­fähr zeit­gle­ich mit Lud­wig van Beethovens dor­tigem Schaf­fen, erlebte die Gitarre eine beispiel­lose Blütezeit, auch wenn Beethoven, wohl aus Man­gel an Gele­gen­heit, lei­der kein einziges Orig­i­nal­w­erk für Gitarre geschaf­fen hat.
Die Lieb­haberei für die Gui­tarre, hielt ein Lexikon wenig später ver­schüchtert fest, steigerte sich zu einer wahren Wuth — ja, bis sie von einer regel­rechten Klavier­pest (so die Klage zeit­genös­sis­cher Opfer) abgelöst wurde.
Jenen und anderen gold­e­nen Zeiten wid­met sich Tempi d´Oro und präsen­tiert gold­ene Ent­deck­ungsreisen, die auch auf ver­meintlich fremdes (Klang-) Ter­rain führen.

Das Pro­gramm

Gioachino Rossini
(1792 – 1868)
Ouvertüre zu „Der Bar­bier von Sevilla“
arr: Mauro Giu­liani  (1781 — 1829)
Johann Kas­par Mertz
(1806 – 1856)
Am Grabe der Geliebten
Unruhe
Domenico Scar­latti
(1685 – 1757)
Zwei Sonaten*
K54, K432
Mario Castelnuovo-Tedesco
(1895 – 1968)
Prélude E-Dur*
Johann Sebas­t­ian Bach
(1685 – 1750)
Präludium G-Moll*
George Gersh­win
(1898 – 1937)
Pre­lude Nr 1*
Wolf­gang Amadeus Mozart
(1756 – 1791)
Ouvertüre zu „La Clemenza di Tito“
arr: Mauro Giu­liani  (1781 — 1829)

- — - Pause — - -

Heitor Villa-Lobos
(1887 – 1959)
A Lenda do Cabo­clo*
Can­cao do poeta do seculo XVIII
*
Samba Clas­sico*
Isaac Albéniz
(1860 – 1909)
Mal­lorca*
Aragòn
*
Dusan Bog­danovic
(*1955)
Byzan­ti­nis­ches Thema mit Vari­a­tio­nen
  * arr: Gitar­ren­duo Gru­ber & Maklar